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einsame Vierbeiner

Nadja – Achtfach-Mama auf der Suche nach ihrem eigenen Glück

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* ca. Anfang 2020 - 75 cm - 35 kg (Stand 08.04.2021) - Zielgewicht 45 - 50 kg - Furever Land

Nadjas Geschichte in Kürze: Mit acht Babys zog Nadja im Furever Land ein. Draußen hätte sie nicht geschafft, alle ihre Zwerge durchzubringen, schon gar nicht im schlimmsten Winter seit Jahrzehnten, und so sprang Nadja über ihren Schatten und vertraute ihre Babys (und sich selbst) Menschen an. Sie, die scheue "Geisterhündin", die bis dahin noch nie Gutes von  Menschen erfahren hatte! Einmal im Furever Land, begriff sie schnell, dass die Menschen dort ihr und ihren Babys helfen wollten und halfen – bereits am zweiten Tag im Shelter vertraute sie den Betreuern. (31.03.2021)

10.04.2021: Es gibt neue Infos über Nadja, wie sie und ihre Babys ins Furever Land gelangt sind. Und unsere Hochachtung vor dieser Hündin wächst immer mehr …. 

- Ansprechpartnerin:Miriam Balders

- Wenn Sie Nadja ein Zuhause geben möchten, finden Sie HIER unseren Selbstauskunftsbogen-Adoption, den Sie online ausfüllen und absenden können. 

- Wenn Sie Nadjas Patin/Pate werden möchten:Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! 

10.04.2021: Nadja war einer der “Geisterhunde” vom Furever Land, scheue Hunde, die um das Shelter streichen – meist unsichtbar, manchmal tauchen sie in der Ferne auf, werden kurz gesehen, und schon sind sie wieder im Nichts verschwunden.

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Seit Dezember 2020 gibt es ein neues Rudel “Geisterhunde” beim Furever Land – sechs Hunde, die regelmäßig das bereit gestellte Futter aufsuchen. Drei dieser sechs Hunde waren Hündinnen, eine davon in sehr schlechter Verfassung und äußerst scheu – das war Nadja. Eine der anderen Hündinnen, Chionula, konnten die Tierschützer ins Shelter locken, aber Chionula war auch nicht so scheu – im Gegenteil, sie entpuppte sich als äußerst menschenbezogen und anhänglich, wahrscheinlich hatte sie einmal ein Familie.

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Nadja und die andere Hündin verschwanden im Januar – waren sie getötet worden, verhungert, an einer Krankheit gestorben – oder hatten sie Welpen bekommen und sich deshalb zurückgezogen?

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Letzeres war der Fall. Im Februar, mitten im schlimmsten Winter seit Jahrzehnten, tauchte Nadja wieder am Furever Land auf, offenbar säugte sie Welpen. Sie war in noch schlechterem Zustand als vorher, abgemagert, fast nackt.

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Drei Wochen lang bemühten sich die Tierschützer im Furever Land, herauszufinden, wo sie ihre Welpen versteckt hatte. Denn Nadja einfangen ohne die Welpen hätte deren sicheren Tod bedeutet. Dann endlich, am 1. April, sprang Nadja, am Ende ihrer Kräfte, über ihren Schatten: Sie hatte wohl erkannt, dass sie ihre Babys nicht alleine durchbringen würde, und sah ihre letzte Chance darin, Menschen zu vertrauen. Zwar den Menschen, die sich bereits monatelang um ihr Vertrauen bemüht hatten, aber trotzdem alles andere als leicht für eine Straßenhündin, die bis dahin nur Schlechtes von Menschen erfahren hatte. Und dann sollte die fürsorgende Mutter Menschen auch noch ihre Babys anvertrauen??? Aber Nadja tat es!!!

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Garys Nachricht an uns vom 1. April lautete: “Heute ist ein guter Tag – Nadja und ihre acht Babys sind im Furever Land in Sicherheit. Nadja ist vollkommen erschöpft, aber das kriegen wir hin. Die Babys sind in gutem Zustand, wenn auch voll mit Zecken und anderen Parasiten. Sie alle brauchen unsere Hilfe.”

Und diese Hilfe sollen sie bekommen, alle. Zusammen mit Ihnen können wir Nadjas Traum wahr werden lassen: ein gutes, behütetes, unbeschwertes Leben für ihre Babys.

Und für sie selbst! Auch Nadja kann und darf nicht mehr zurück ins Niemandsland. Sie hat etwas schier Unmögliches getan: Sie hat Menschen, vor denen sie bis dahin Angst hatte und von denen sie bis dahin nichts Gutes erfahren hatte, ihre Babys anvertraut. Sie hat gelernt, dass es tatsächlich Menschen gibt, die gut zu Hunden sind, und sie sollte nicht enttäuscht werden. Im Gegenteil, sie sollte jetzt noch die Erfahrung machen dürfen, dass sie geliebt wird und Teil einer Familie ist.

Und damit würden weitere Träume erfüllt werden: Der der Tierschützer vom Furever Land, unserer – und IHRER von einem Traumhund, denn genau das ist Nadja.

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08.04.2021: Nadjas Babys sind fotografiert worden. Natürlich ist eines süßer als das andere …. Aber bitte vergessen Sie nicht über all den Wonneproppen Mama Nadja – auch sie sucht eine liebevolle Familie.Die Babys "attackieren" nicht nur die Zitzen ihrer Mama, sondern auch die Betreuerin:

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Die Rasselband hat aufgrund der Facebook-Aktion Namenspatenschaften bereits Namen. Es sind drei Mädels ...

Das ist Bumble Bee (ein paar weitere Fotos gibt es unter Bumble Bees eigenem Beitrag):

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Emmi 

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Cora Lee 

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Und hier die Jungs:

Barnaby, der Kleinste, das „Cleverle“, das den Weg durch ein Loch im Zaun zu Mama fand, als diese im Gehege nebenan untergebracht war, um ihr ein paar Minuten Ruhe zu gönnen (so der Plan der Betreuer jedenfalls). Und seeeehr gesprächig ist er …

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Henry, ein ganz relaxtes und cooles Bürschchen:

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Emil

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Toni

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Johann

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31.03.2021: Nadja und ihre Babys haben sich gut eingelebt. Die Babys sprühen vor Leben, sie essen gut, und sie attackieren die Zitzen ihrer Mama wie kleine Monster.

Video 1: Nadja und ihre Babys

Video 2: Nadja und ihre Babys

Seit ihrem zweiten Tag im Furever Land begann Nadja, den Menschen, die sie und ihre Babies betreuen, zu vertrauen. Inzwischen lässt sie sich sogar schon anfassen. Sie weiß, dass sie und ihre Babies in Sicherheit sind.

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Die kleinen spitzen Zähnchen ihrer immer hungrigen Kinder tun Nadja inzwischen weh – Zeit, dass die Racker entwöhnt werden. Deshalb werden die Kleinen immer mal wieder im Gehege direkt daneben untergebraucht, und Mama Nadja hat auch mal ihre Ruhe.

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Manchmal jedenfalls. Denn das war der Plan, aber dieser wurde ohne den Kleinsten der Babys gemacht – er fand eine Lücke, groß genug für ihn, um zu seiner Mama ins Nebengehege zu kommen. Klein der Kleine, aber „oho“ und clever.

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Sobald die Kleinen alt genug sind für ihre erste Impfung, fährt die ganze Familie zum Tierarzt. Dann wird auch Nadja durchgecheckt, um sicher zu stellen, dass sie so gesund ist, wie sie im Moment aussieht und sich gibt.

Nadjas Babys sind 3 Mädels und 5 Jungs. Sie werden voraussichtlich einmal mittelgroß bis groß werden. In Kürze werden wir Fotos der kleinen Racker einstellen und SIE bitten, bei der Namensgebung zu helfen – und vor allem dabei, allen ein Zuhause für immer zu geben.

Und Nadja? Sie wird hoffentlich nicht „untergehen“ in der Schar ihrer süßen Babys, sondern selbst eine Familie verzaubern und dort für immer glücklich werden.

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